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verschmutzter Wassertuempel
   
   
Kinder beim Wassertransport
   
   
Brunnenbau
   
   
Krankenstation Team
   
   

Was wären wir ohne Wasser? - Zielsetzung der Togohilfe Leutesdorf e.V.

Sauberes Wasser soviel wir möchten – für uns selbstverständlich – wir drehen ganz einfach den Wasserhahn auf und machen uns nur selten bewusst, welch hohes Gut wir dabei erhalten - und manchmal auch verschwenden.

Umgekehrt: Ohne sauberes Wasser haben Gesundheit und Leben keine Zukunft; besonders in Regionen, wo es an sauberem Wasser mangelt. Dort sind schmutzige Tümpel nicht selten die einzige Wasserquelle und damit Auslöser für zahlreiche ansteckende Krankheiten wie z,B. Typhus oder Wurmerkrankungen – die teils direkt zum Tod führen, teils die Betroffenen schwächen.

Mit einer solchen Situation sind die Menschen in Togo, Mome Katihoe/Westafrika, konfrontiert, einem ländlichen Gebiet in Nähe der Küste. Hier hat die

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ihr Arbeitsfeld, mit dem Ziel, die Gesundheit der Bevölkerung vor Ort zu verbessern (die durchschnittliche Lebenserwartung dort liegt derzeit bei etwa 50 Jahren).

Vor allem die enorm hohe Kindersterblichkeit soll gesenkt werden. Deren Hauptursache sind Unterernährung, Malaria, Parasitosen und HIV.

Um einem der wesentlichen Grundübel, dem mit Wurmeiern und Bakterien verseuchten Trinkwasser zu begegnen, baut die Togohilfe Leutesdorf e.V. hier seit geraumer Zeit Trinkwasserbrunnen. Sie sollen dazu führen, dass die Krankheit möglichst schnell eingedämmt wird und in absehbarer Zeit verschwindet.

Bislang haben wir mehrere Brunnen in einer Gesamttiefe von 200 Metern gegraben. Diese Arbeiten geschehen nach den Regeln der Hilfe zur Selbsthilfe, das heißt, die Einheimischen wirken in jeder Arbeitsphase wesentlich mit. Das hält auch die Kosten in vertretbarem Rahmen. Neben dem Bau weiterer Brunnen sind die bereits genutzten, noch offenen Brunnen zu verschließen und mit Pumpen auszustatten, um eine Verunreinigung des Wassers von oben zu vermeiden.

Durch die Hilfe für den Bau und Unterhalt eines Gesundheitszentrums in der Region Mome Katihoe soll sichergestellt werden, dass die Menschen rasche und effiziente medizinische Hilfe bekommen, um so vor allem die tropischen Infektionskrankheiten wie Malaria in einem frühen Stadium therapieren zu können.

In diesem Zusammenhang ist ein weiterer wichtiger Punkt die Beschaffung von Säuglingsnahrung, Medikamenten und medizinischem Gerät.

Wie bereits angedeutet, ist die Bevölkerung vor Ort in alle Maßnahmen mit eingebunden, indem sie Verantwortung übernimmt und ebenfalls ihren Beitrag leistet. Ihre Bedürfnisse sind der Maßstab all unserer Planungen vor Ort. Das sichert uns und unserer Arbeit eine hohe Akzeptanz der Menschen dort und trägt so zu einer nachhaltigen Besserung der Situation bei.

Die Hospitalschwestern von Aneho bieten uns bei unserer Arbeit in Togo mit ihrer hilfreichen und verlässlichen Partnerschaft eine solide Basis.